Das tapfere Schneiderlein

Wie es dazu kam und warum das gut so ist…

Meine Eulennäherin hatte Geburtstag und ich schenkte ihr einen Nähkurs, weil ich aufmerksam zuhöre und gern schenke.

Und während ich im großen weiten Web auf der Suche war nach einem passenden Nähkurs, dachte ich so bei mir: Mach doch gleich mit!

Ich und Nähen…auch wieder so eine lange Geschichte…begonnen hat es in der Grundschule mit dem Fach: Nadelarbeit. Das war noch einfach und spannend. Im Laufe der Jahre und der damit sich entwickelnden Kleidungsindustrie, die Wende nicht zu vergessen, verlor ich die Lust daran und auch meine Mama konnte ich nicht mehr so wirklich mit meinen Nähkunsten überzeuegn, geschweige denn überraschen.

Als ich auszog und meinen eigenen Haushalt schmiss, wurden Socken nicht gestopft – nein, ich kaufte einfach ein neues Paar. Knöpfe gab es wenig und wenn da mal einer sich locker machte, wurde durchgehalten oder laienhaft mit Nadel und Faden operiert. Letztes Jahr habe ich erstmalig (kleiner Tusch!) Gardinen selbst gekürzt…ich verrate niemandem, dass man die mit Hilfe eines Bügeleisens und „Klebepads“ einfach umbügeln konnte…

Nun, so langsam stellte ich fest, dass oftmals der Schnitt bei Klamotten oder Accessoires perfekt war, aber eben nicht die Farbe…oder anders herum. Ebenso bei Stoffen im Haushalt: Geschirrtücher, Tischdecken, Bettbezüge, Kissen, Gardinen…und ich suche seit einem halebn Jahr immer noch eine perfekte Backschürze…no way!

Gut, dann besuche ich diesen Nähkurs gleich mal mit.

Gestern Abend war es dann soweit: Nähkurs 1 – 4 Stunden und ich stand vor der Nähmaschine, wie ein Schwein vor dem Uhrwerk, wirklich. Nähen ist eine kleine Wissenschaft, die Spaß macht, wenn man erstmal versteht. Wir bekamen viel erklärt und gezeigt. Und, ich habe gestern sogar schon genäht!!! Wie aufregend!

Nächste Woche geht es ans Eingemachte…ein Schnittmuster muss her und der Stoff. Was ich nähen möchte in dem Kurs, weiß ich schon. Da bin ich mal ganz bescheiden und beginne mit einem einfachen Rock. ABER, fragt mich nicht, was in meinem Kopf alles schon wieder genäht wird…es ist Wahnsinn!

Natürlich habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, mir eine Nähmaschine zuzulegen – mit der man Frau sogar Knöpfe annähen kann! Für mich ein Wunder der Technik und eine immense Erleichterung im Alltag. Darf ich vorstellen – Meine Singer „Tradition“:

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier meine ersten Versuche aus dem Nähkurs:

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich auf die nächsten vier Stunden im Nähkurs – mit meiner eigenen Nähmaschine.

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