Der Herbst zieht ein

…ganz langsam und doch, wie jedes Jahr, überraschend. Eben waren es doch noch 25 Grad draußen und man hörte Kinderlachen aus den Swimmingpools und der Geruch von gegrillten Würstchen schwebte durch die Luft und macht Hunger auf Sommer. Nun sind es unter 20 Grad, die Sonne kitzelt noch etwas auf der Nase, aber der Wind ist frisch und der Tee wird warm genossen.

Ich mag den Herbst – besonders, wenn er golden ist. Heruntergefallene Kastanien auf den Alleen, bunte Schals – gewickelt um frierende Hälse, die Jacken werden wärmer und irgendwie größer…und das dünne Strickkleid zu den Stiefeln sieht auch diesen Herbst wieder schick aus. Die Luft ist klar und kalt, die Blätter leuchten in schönen, warmen Farben und es gibt doch so tolle Mützen – ja, ich mag den Herbst.

Passend zum Herbst boomen auch wieder Suppen in der Küche. Vor ein paar Tagen haben wir bereits die erste Kürbiscremesuppe genießen dürfen, zu Gast in Hamburg und ohne das Rezept wollte ich nicht abreisen.
Dank der bezaubernden Gastgeberin hatte ich nun am Wochenende das Vergnügen, mich ans Rezept zu machen. Danke K.

Und diese schmackhafte Suppe möchte ich nun gern mit euch teilen, zumindest das Rezept. Ihr braucht:

  • 500 g Kürbis (Hokkaido)
  • 4 Karotten
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz aus der Gewürzmühle
  • Pfeffer aus der Gewürzmühle
  • 200 g Sahne
  • Kürbiskernöl
  • Kürbiskerne ohne Schale (wer möchte)

Und so einfach kocht sich dieses Herbstsüppchen:

Zuerst den Kürbis entkernen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Nun die Karotten putzen und würfeln. Den Ingwer, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl glasig dünsten , dann die Karotten und nach wenigen Minuten den Ingwer, den Kürbis und etwas Salz dazugeben. Die Gemüsebrühe dazu gießen, aufkochen und alles bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn der Kürbis weich ist, die Suppe mit dem Mixstab pürieren und mit Salz, Pfeffer und der Sahne (oder auch nicht) abschmecken. Und wer mag, kann die Suppe nun mit gerösteten Kürbiskernen o. Kürbiskernöl  servieren. Wir haben uns für Kürbiskernöl entschieden.

Dann probiert dieses Rezept aus, es ist wirklich sehr lecker und was passt derzeit besser auf die Couch, wenn es draußen windig ist und man mit dicken Socken und dem Liebsten kuschelt…

Einen schönen Herbst wünsche ich!

 

 

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