Cronuts selfmade

Aha! Man nehme Donut und Croissant und heraus kommt ein Cronut – ganz klar! Was in den Staaten, genauer gesagt in New York bereits seit Mai 2013 der absolute Knaller ist und Menschen deshalb sogar stundenlang Schlange stehen, schwappte bei uns erst einige Zeit später übers große Wasser.

Sogar patentieren lassen hat sich diese kleine Köstlichkeit der Chef der Bakery, Dominique Ansel…gar nicht mal so doof! Denn dieser süße Croissant-Donut schmeckt wirklich very good. Jeden Monat hat er einen neuen Cronut kreiert in Farbe und Füllung und jeder Gast darf auch nur 2 Cronuts erwerben – streng limitiert! Little bit crazy, aber es funktioniert.

Mr. Ansel himself verrät natürlich nicht genau, wie und wann und mit wieviel Zutaten er den Cronut zaubert, aber mit ein wenig Recherche kann man in der Backstube @home etwas ganz Ähnliches, genauso Leckeres nachzaubern – fast.

Ich hatte mir schon lange mal vorgenommen Cronuts zu backen…äh, wohl eher zu frittieren, oder in Öl baden? Aber so in den Sommer mit dem Speck-weg-Salat oder den aufgetauten Sportambitionen passte das eigentlich nicht so richtig in den Plan.

Letztes Wochenende habe ich es dann doch getan. Man braucht nicht viel und es geht verdammt schnell – man darf aber auch keine Cronuts à la Dominique Ansel erwarten…keine Ahnung, wie die schmecken, denn bisher zieht es mich nciht nach N.Y. – aber wer weiß, vielleicht jetzt? Wegen Cronuts?

 

Foto 1

 

Es bedarf nur 3 Rollen Croissantteig aus der Kühlung, viel Öl und Zucker. Selbstverständlich kann man den Cronut variieren in Geschmack und Füllung und Glasur – however you want!

Ich hab sie naked gemacht, um erstmal zu testen…und gelernt, dass ich wohl doch noch mehr Croissantteig benötige, beim nächsten Versuch.

Die drei Rollen Croissantteig habe ich geöffnet und alles über einander gelegt ausgebreitet – immer wieder schichten und ausrollen, schichten und ausrollen. Umso mehr, umso besser, denn umso höher der Cronut. Dann habe ich zum Ausstechen einfach ein Glas genommen und eine Spritztülle, umso die Donutform zu erhalten.

Öl in einem Topf erhitzen und mit einem Holzkochlöffel den Blasentest gemacht. Rein mit den Cronuts und goldgelb bis braun von beiden Seiten wenden.

Vorsichtig aus dem Öl befreien und auf einem Küchentuch ablegen. Danach in Zucker wälzen und fertig! Natürlich kann man sie auch mit einer Creme füllen oder mit Glasur überziehen – legt los.

Hr. Silversurfer schaffte 6 dieser Cronuts – verblüffenderweise ohne nachfolgende Übelkeit! Ich selbst gab beim Zweiten auf – puh!

Probiert mal diese american Kleinigkeit zu Kaffee oder Tee – lecker!

 

 

 

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