Schicksale und meine Gedanken

Manchmal überrascht einen das Leben mit Schicksalsschlägen oder konfrontiert einen mit tiefen Emotionen, die man so eben nicht erwartet oder einfach nie darüber nachgedacht hat. Warum auch! Gleichzeitig kommen einem dann bisher angenommen wesentliche Gedanken ganz klein vor und man schämt sich fast dafür, dass man diese für sich sooo groß gemacht hat.

Der Blick fürs eigentlich Wesentliche wird durch genau solche Vorkommnisse geschärft, nur leider sind diese so ungerecht, so überraschend, so ungreifbar…eben unfair!

Ging ich bisher davon aus, dass schlimme Dinge keiner Person widerfahren, die ich kenne, wurde ich eines Besseren belehrt, leider.

Die letzten Wochen erreichte mich eine Hiobsbotschaft nach der anderen und ich hatte kaum Zeit aufzuatmen zwischendurch. Der Tag begann mit Schwere, zog sich bis in den Abend und an Einschlafen war nicht wirklich zu denken. Das macht es für Menschen in nächster Umgebung auch etwas schwierig dich zu greifen. Man bewegt sich auf einem Zwischenpfad und versucht sich zu ordnen, zu funktionieren und möglichst doch irgendwie für sich zu sein gedanklich. Schwierige Situation!

Am schlimmsten ist dann der Moment, oder die Momente, in denen einem bewusst wird, mit wieviel Schnulli man sich so tagsüber aufhält…furchtbar. Zeit ist dabei ein ganz mieser Faktor, wie ich finde.

Vielleicht ist das so gewollt, dass man ab und zu wieder etwas mehr Bewusstsein erlangt für sein Leben, aber dann doch bitte nicht so! Könnte ich demnächst bitte konsultiert werden, bevor so ein Schicksalsschlag meine kleine Welt zum Erschüttern bringt? Dauert auch nicht lange, versprochen.

Ich weiß nun wirklich, das das Leben kein verdammter Ponyhof ist…obwohl die Vorstellung gerade sehr beruhigend wäre. Ich würde sogar voltigieren lernen und die WENDY abonnieren – ebenfalls versprochen.

Ich weiß, dass ich jetzt Dinge in Angriff nehmen sollte, die einfach nur schön sind, Schönes Erleben sollte…noch kann ich das nicht so auf Abruf, aber bald – ganz bestimmt. Vorher würde ich gern Millionen in die medizinische Forschung investieren, Ärztin werden wollen und meinen Tag auf 32h erhöhen. Bis dahin halte ich an meinem Anker Hr. Silversurfer fest und „flüchte“ mich in die Quality-Time mit einem 3jährigen Kind – beides ohne viel Worte!

Lasst euch ans Herz legen, dass das Unbeschwerte im Leben viel zu fucking kurz ist und schmeißt den Ballast von euch, der es unnötig verkürzt. Bleibt euch dennoch treu und lasst Liebe zu!

In diesem Sinne – lebt: viel, immer, jeden Tag und immer mit einem Lächeln!

Persönliches: An meine Eltern & meine liebste Hutfreundin aus R.: Ihr seid ganz wichtige Menschen in meinem Leben und bitte lasst uns zusammen den Schmerz tragen…ich nehme auch mehr als die Hälfte in meinem Rucksack mit…da ist noch Platz.

 

 

 

 

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