Endlich, endlich, endlich….

…ist 2016 passé. Zum ersten Mal konnte ich einen Jahreswechsel kaum erwarten. Nicht, dass es möglich ist Punkt 12 alles hinter sich zu lassen…aber es ist dann so offiziell und man schreibt alles, was in dem letzten jahr passiert ist auch nur diesem zu – so einfach ist das.

Es ist ja kein Geheimnis, dass 0.01 Uhr nicht plötzlich alles super und so anders ist, aber die Hoffnung darauf bleibt und wächst mit den Minuten. Das nennt man positives Denken, glaube ich.

Silvester hatte ich 2 Optionen…entweder allein zu Hause oder in Gesellschaft nicht unweit von zu Hause. Gegen 22 Uhr entschied ich mich für Letzteres und das war gut so. Unter vielen Menschen sein, nicht wirklich alle kennen müssen, gute Musik und eine Tanzfläche und sehr herzliche Gastgeber – so hieß es bei Eintritt in die Scheune auch alsbald: let’s raise the bar! Ein schöner Abschluss für ein nicht so ganz perfekt gelaufenes Jahr 2016.

Und auf einmal ist es kurz nach 12 und du hast liebe Freunde um dich herum und das Feuerwerk ist so schön anzuschauen…und doch war da etwas, was ich nicht beschreiben konnte. Meine Mutter würde es Schwermut nennen, ich behaupte einfach ‚ich war in Gedanken‘! Aber gut, das ist ja immer irgendwie so: Bis 0 Uhr wird gefeiert und getrunken und getanzt, Punkt 12 verlieren sich alle in Emotionen und kurz danach wird weiter gefeiert. So what.

Was ich wirklich hasse ist immer der Neujahrstag – seit Jahren. Alles ist grau und so ruhig. Diesen Tag allein zu verbringen war weitaus seltsamer und am Ende doch irgendwie passend. Nur kurz, gegen Mittag lehnt sich die Entschlossenheit auf und klopft an dein Hirn:“Aber nächstes Jahr planst du da richtig was ein und wirst den Silvesterabend großartig feiern, irgendwo, mit irgendwem und total viel Spaß haben.“ Das, liebe Leser, hält ca. 30 min. an und wir wissen alle, dass es doch sowieso wieder ganz anders kommt.

Was ich mir wünsche für 2017? Nichts! Denn wenn ich nichts erwarte, kann ich umso weniger enttäuscht sein 🙂 Nun gut, ganz so ist es ja nicht, denn immerhin bin ich zu einem großen Teil selbst verantwortlich dafür, ob sich Wünsche erfüllen oder nicht. Aber ehrlich gesagt, will ich mir dieses Jahr nichts wünschen – nur ganz viel vornehmen! Nicht das Übliche an Vorsätzen, nein, einfach nur ein paar Haken auf der Liste machen. Und ja, es gibt eine Liste…irgendwo ganz weit hinten…ich bin mir sicher.

Es gibt eine Tatsache dieses Jahr, die mich hoffentlich meine Vornehmungen bestärken lässt – ich werde 40! OH MEIN GOTT!!! Lange war diese Zahl ganz weit weg von mir (logisch) und jetzt sind es nur noch 6 Monate – komisch. Ebend noch habe ich doch im Internet gar nicht so weit scrollen müssen, um meine Jahreszahl vom Geburtstdatum auswählen zu können…..ihr kennt das.

Komisch auch deshalb, weil bisher hatte ich Wünsche und Vorhaben, die man ebend auch unbedingt bis man 40 wird erledigt haben möchte oder man sagt mit 20: „Also wenn ich 40 bin dann…“ Alles großer Mist! Das Leben kommt, wie es kommt – egal, ob du 25, 32 oder 40 wirst!!! Ich mach da nicht mehr mit. Klar, ein wenig wie ein Damoklesschwert schwebt diese Zahl schon über mir, aber was wird so anders? Ich sags euch: als Frau 40 zu werden kann in 2 Richtungen gehen!

Entweder strotzten wir nur so vor Erfahrungen und wissen ganz genau, was wir wollen (so ein Blödsinn…) oder wir fallen tief. Aber mal ehrlich…das geht auch mit 30 oder 50, richtig? Ich habe also OptionEN! Und ich denke, ich weiß auch schon, für welche ich mich entscheiden werde…mit meiner ganzen Erfahrung und dem Wissen, was ich will 😀

Ganz langsam und noch etwas unsicher nehme ich das letzte halbe Jahr als Geschenk – hört sich vielleicht unwirklich an, aber trotz aller Anstrengung, die ich nun alleine bewältigen muss und trotz einiger Rückschläge in was auch immer, habe ich die Chance kurz vor meinem 40. Geburtstag noch mal neu anfangen zu können. Hat doch was, oder?

Ich kann sagen: ich hab nun alles gehabt, was 2 Menschen Schritt für Schritt miteinander haben und füreinander fühlen können…die ganze Bandbreite. Nichts kann mich also mehr aufhalten und vor allem mehr abschrecken. Das muss ich nur noch dem Herzen beibringen.

Start the engine in ein neues Jahr, voller Hoffnung, Liebe, Spaß….bla, bla, Blödsinn…ich schmeiße den Motor allein aus dem Grund an, weil ich sonst stehen bleiben würde und weil ich es mir wert bin und weil ich, verdammt nochmal, keine Angst vor der bösen 40 habe, ja man, genau deshalb!

May the force be with you, Freunde!

 

 

 

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