Der April

Gelesen: nichts

Geschrieben: nichts

Gehört: „Ignore Me“ Betty Who

Gesehen: „Happy Deathday“

Getrunken: Cuba libre

Gegessen: grünen Spargel

Gebacken: Heidelbeer-Cheesecake-Torte

Gefreut: über das Wetter

Gekauft: Deko

Geärgert: leider

Geknipst/ Gefilmt: Sonnenmomente

Gebastelt: eine Schatzkarte

Gefeiert: Nachgeburtstag von Hr. G.

Gefühlt: Broken Heart

Gedacht: Danke Mama!

Geträumt: von irgendetwas Besserem

Gefunden: einen Asiaten

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Mir geht es gut…auch ohne Pommes & Disko

Genau da wo ich jetzt bin! Auch wenn es auf euch anders wirkt.

Die die immer lacht…wer kennt es nicht. Ich ziehe mich zurück, weil ich dort nicht verletzbar bin und mit mir selbst. Lasst mich dort sein, ich möchte das gerade so. Keiner von euch trägt Schuld daran oder kann das ändern. Und, es ist ok, wirklich!

Manchmal muss man den Kreis verlassen, um sich selbst wieder etwas näher zu sein. Ihr seid trotzdem da und das ist das einzig wirklich Wichtige! Bleibt dort, ich komme zurück, versprochen!

So sehr ich hier offen über meine Gedankenwelt berichte, so sehr kann ich das oft nicht da draußen. Skurril für euch, ich denke nicht darüber nach. Ich bin gerade einfach.

Das Letzte, was ich will, ist, dass ihr euch sorgt oder hinten angestellt fühlt. Das wirkt egoistisch und einige verstehen es nicht, sehen es nicht oder fühlen sich vernachlässigt. Aber ihr seid immer da und ich sehe euch, nur will ich gerade nicht gesehen werden.

Ich bin stark genug zu wissen, dass ich laut sage, wenn ich euch brauche oder darüber sprechen will. Gerade brauche ich nichts. Das ist ok, mir geht es gut.

Mein Kopf ist gerade voll, trotzdem bunt und ich treffe Entscheidungen, die ungewöhnlich scheinen und unüberlegt – das ist ok für mich. Ich möchte nicht funktionieren, mal nicht. Ich möchte einfach sein.

Ich verlange viel und es ist ein wenig komisch, zu hören, dass ihr euch sorgt oder nicht versteht. Das müsst ihr nicht! Ich erwarte nichts. Und das ist eigentlich so großartig. Ich weiß, dass ihr da seid, nur kann ich gerade nicht mehr geben. Verzeiht.

Nichts hat sich geändert! Ich bin nur mal kurz weg, trage euch aber in meinem Herzen: dich, die sich vernachlässigt fühlt. Dich, der nichts hört von mir. Dich, die mich mein halbes Leben schon begleitet und immer da ist. Dich, der immer genau dann anruft, wenn es mir nicht gut geht. Dich, die mich lachend kennt. Dich, der nicht fragt und einfach meine Hand nimmt. Ich weiß das alles, nur kann ich gerade nicht da sein.

So wie ihr mich kennt und liebt, das bin ich. Aber ich bin auch so wie jetzt. Nicht wissend und darauf Rücksicht nehmend, was das mit euch macht oder wie das wirkt, verzeiht nochmal.

Aber jetzt gerade bin ich etwas egoistisch und vertraue auf das Band zwischen uns. Das kann ich nur, weil ich jedem Einzelnen von euch blind vertraue und unerschütterlich daran glaube, dass dieses Band einfach alles aushält. Es dehnt sich vielleicht etwas und man hat das Gefühl, gleich reißt es, aber das wird es nicht.

Ich befinde mich bereits auf dem Rückweg zu euch…langsam und etwas stolpernd, aber ich bewege mich vorwärts. Gebt mir noch etwas Zeit, das ist alles, worum ich bitte.

Bis dahin habt Vertrauen, Geduld und Zeit!

Ich muss jetzt meinen Rucksack packen…bis nachher dann, bald, gleich.

Einmal Hölle….und zurück?

Der Tag vor dem ich mich noch mehr fürchtete, als der vor 1 1/2 Jahren, trat ein und ich fühlte Ohnmacht, Wut und Schmerz.

Ich war schon lange fertig, aber ich vergaß wohl, dass es nicht nur um meine Gefühlswelt geht und hätte im Leben nicht gedacht, dass es noch schlimmer kommen kann.

Die Entscheidung, mein Leben nun alleinerziehend zu bestreiten, war keine Wahl und ist das Eine…dass fortan mein Kind nun eingeschränkt werden soll , eine Andere – die ich nicht getroffen habe, aber auch nichts dagegen tun kann. Ohnmacht!

Sein eigen Fleisch und Blut eine andere Priorität zuzuteilen, ist für mich unvorstellbar. Der Grund dafür ist fadenscheinig formuliert und so erbärmlich. Was geht in einem Menschen vor, der diese Entscheidung trifft? Vermutlich gar nichts. Ich werde nicht in Erklärungsnot geraten, denn das ist nicht meine Entscheidung. Wut!

Ich war in meinen Grundfesten erschüttert und fassungslos…bin es immer noch. Ich bin ratlos und mein Herz krampft sich zusammen, bei dem Gedanken in die Augen eines Kindes zu sehen, die dich weinend anschauen und es nicht versteht, warum es weniger „gewollt“ wird – denn genau das denkt ein Kind! Schmerz!

Etwas weiter gedacht, verfluche ich bereits und wünschte mit einem besseren Menschen die Entscheidung vor Jahren getroffen zu haben, aber das weiß man ja vorher nicht.

Ich fühle mich allein gelassen und das hasse ich. Ich sehe vor mir, wie du mein kleines Herz, sehr lange und immer wieder danach suchen wirst in anderen Menschen, was du in dem Menschen nicht mehr finden kannst, der dich doch eigentlich bedingungslos wollen müsste.

Ich weiß auch einmal mehr, dass es meine Aufgabe ist, das aufzufangen…wie immer….ja, allein dafür verantwortlich zu sein, dass du alles bewältigst, dich geliebt fühlst und an dich selbst glaubst. Ich werde alles dafür tun, doch die Lücke die dieser Mensch hinterlässt, kann ich schwer schließen. Du sollst niemals daran zweifeln, dass du da wo du bist, auch sein sollst.

Du wirst ein starker Mensch sein und bedingungslos Liebe schenken, Vertrauen geben und keine Angst davor haben, dass du nicht richtig bist. Ich werde mein Bestes geben und kann vielleicht über diese Lücke eine Brücke bauen….mit der Zeit.

Und wer weiß, ob da eines Tages jemand mit uns diese Brücke betritt und uns hält…wenn ich es zulasse.

Bis dahin schaffen wir auch das, irgendwie, versprochen.

Vom falschen Zeitpunkt oder der ersten Rechnung im neuen Jahr…

Ich wollte dich festhalten, wenn du dich nicht mehr spürst. Dich berühren, wenn du deine Mauer um dich herum hochziehst und in Kampfstellung bist. Dich hören, wenn du leise vor dich hin starrst und alles kaputt denkst. An deiner Seite sein, wenn du losläufst, und denkst du musst da alleine durch….aber du ziehst dich zurück, lässt mich stehen, stößt mich weg und versuchst mit aller Macht zu zerstören.

Du bist ein Träumer und das stand uns sehr gut. Deine Worte hatten so viel Gewicht, ich glaube du bist dir dessen noch immer nicht bewusst. Das schmerzt. Ich hatte vor, das in die Realität umzusetzen, du auch, aber noch bist du nicht bereit dazu und ich kann nicht warten.

Du hast mein Leben betreten, ich hielt die Tür auf und gewährte dir den Zutritt. Ich war bereit an deiner Seite zu stehen und mit dir zu gehen. Du nahmst meine Hand und hieltest sie ganz fest, aber du hast mich nicht angeschaut und so den Blick fürs Ganze verloren.

Du bist hin- und hergerissen und das lässt du mich spüren. Ich fange an zu zweifeln und das lasse ich dich spüren. Dann bist du verletzt und machst komplett zu, tust mir weh und lässt alles einfach liegen. Ich bin immer wieder auf dich zugegangen, weil ich dachte, ich wüsste wofür. Du hast auch immer wieder dankbar meine Hand genommen, hast dich fallen lassen…ich fing dich auf. Dann fiel ich und du hast nur zugeschaut. Im letzten Augenblick bittest du mich um Verzeihung und Zeit. Ich wüsste nicht, wofür?!

Wenn wir zusammen sind, steht alles still und alles fühlt sich richtig an. Es gibt keinen Zweifel und die Stunden gehören nur uns. Du sagst das, ich weiß das. Trennt uns der Alltag, bist auch du weit weg ganz plötzlich und wunderst dich, dass ich nicht auf dich zugehe. Dieser Zustand macht mich kaputt und so sollte das nicht sein. Habe ich nun auch bemerkt und trete einen Schritt zurück. Von hier sieht man klarer.

Du hast mich angezündet und ich entschuldige mich fürs Brennen? Nein, das werde ich nicht tun! Ich sagte dir, was es mit mir gemacht hat und wo ich stehe. Wenn du das nicht kannst, dann lass meine Hand los….ich verbrenne mich nicht noch mal!

Manchmal passen zwei Menschen sehr gut zusammen, nur der Zeitpunkt nicht. Aber wenn der Zeitpunkt kommt, weiß ich nicht, ob ich dann noch passen möchte und ob du noch passen sollst.

Game over. Thank you for playing.

Das wars mit 2017…

Morgen schon ist der letzte Tag des Jahres erreicht und ich lasse Revue passieren…wie jeder von uns und das jedes Jahr aufs Neue.

Meine Eindrücke und Erlebnisse dieses Jahr reichen von: „war geil“ über „äh Moment“ bis hin zu „nie wieder“.

Ich bin deshalb nicht vernünftiger oder vorsichtiger geworden, aber etwas schlauer…immerhin. Aber hey, so soll es ja auch sein…mit jedem Schritt erfahre ich etwas mehr, lerne mich besser kennen und ziehe meine Schlüsse sogar daraus, manchmal.

Ich habe geweint, gelacht, gehofft, gebetet, gefeiert, geliebt, gehasst, gegeben, genommen, gesündigt, gelernt, gekotzt, gewütet und getanzt. Mal alleine, mal mit Freunden, aber immer bis zum bitteren Ende.

Auf einige Menschen und Erlebnisse hätte ich gut und gern verzichtet, weißte ja auch nicht vorher. Andere wiederum möchte ich nicht missen.

Mein Fazit? Ehrlich? Ich habe keins. Ich würde alles genauso wieder tun…bekloppt was? Nein gar nicht! Ich kann beeinflussen, was mich glücklich macht, in dem ich es an mich heranlasse oder es eben so hinnehme. Ich kann es nicht ändern, nur entscheiden, wie ich damit umgehe!

Ich habe Momente erlebt, die mir den Atem genommen haben…sowohl positiv als auch negativ. Eins war dabei wichtig: zu spüren, dass ich noch atme! Nur das zählt!

Es gab Momente, die mich Tränen vergießen ließen…sowohl positiv als auch negativ. Wichtig dabei: ich hab es zugelassen, gefühlt! Ich bin am Leben.

Ich habe Angst vor dem was kommt und renne doch los, kann es kaum erwarten hinzufallen, weiß wieder aufzustehen und dreh mich einfach nicht um.

An meiner Seite habe ich währenddessen tolle Menschen, die mich begleiten oder an der nächsten Base auf mich warten. Ja es kommen manchmal welche hinzu und manchmal gehen auch welche, aber ich bin nie allein.

Während ich renne habe ich Musik im Ohr, Mut im Herzen und Konfetti im Kopf…eine großartige Kombination, mit der sich einiges bewerkstelligen lässt.

Na klar, es gibt auch Momente, die die Musik leiser werden lassen, dir Angst machen oder dich glauben lassen: das schaffe ich im Leben nicht! Dohoooch, schaffst du…denn du hast nur dieses eine Leben, Freundchen!

Ich wünsche mir nichts für 2018…ich lasse es auf mich zukommen. Mutig, was? Aber ich wünsche euch da draußen, dass ihr euch immer selbst liebt, an euch glaubt, immer hofft, Liebe schenkt, nie loslasst, gesund bleibt und an allem wachst, was euch begegnet!

In diesem Sinne: Rutscht gut rein und bleibt sauber!

Bis nächstes Jahr.

I‘m done with you!

Geschafft! Erledigt! Vorbei! Done!

Lange, sehr lange habe ich gebraucht, und doch ging es jetzt sehr schnell…und es war nur ein Viertelweltuntergang. Puhhhh.

Ich bin endlich gegangen und es schmerzt nicht so sehr, wie ich mittendrin dachte.

Du hast keinen unwesentlichen Teil dazu beigetragen, dass ich schlagartig ging…irgendwie sollte ich Danke sagen.

Du warst mein Kryptonitmensch….ja die gibt es. Egal wie lange man sie kennt, sie lassen dich nicht los und immer wenn du sie nur siehst, tut es weh und du bist sofort wieder in ihrem Bann. Aber, sie Schwächen dich, sie tun dir nicht gut! Das spürst du und doch denkst du jedes Mal aufs Neue: ich will diesen Schmerz nie wieder fühlen, und ich will aber dieses Gefühl von „Liebe“ wieder haben – ganz kranke Sache.

Mein Gefühl trügte mich nicht und so ging ich auf dich zu….was ich dann zu hören bekam, riss mir den Boden unter den Füßen weg und eine kleine Ecke meines Herzens, der dritte Teil, brach ab….und doch fühlte ich gleichzeitig Wut. Wut darüber, dass du nicht ehrlich warst und am Ende soooo feige! Das hat es mir leicht gemacht zu gehen…für immer und endgültig!

Ich muss noch einer zweiten Person danken, denn durch diesen Menschen wagte ich überhaupt darüber nachzudenken und letztendlich den Entschluss zu fassen. Dieser Mensch hatte Zeit für mich, wollte diese mit mir verbringen und redete mit mir…das konntest du nie!

Ich blicke auf eine sehr wichtige Erfahrung zurück, die mich so unendlich viel gekostet hat in den letzten 6 Monaten: Finger weg von Kopfmenschen! Aber gleichzeitig: Aufregendes Abenteuer, welches mir meine Grenzen aufzeigte!

Ich habe dazu gelernt und weiß einmal mehr ganz genau, was ich nicht möchte und was ich unbedingt wieder möchte. Und wieder sage ich Danke.

Bei meinem Abschied sagtest du allen Ernstes wieder, dass du nicht willst, dass ich aus deinem Leben gehe…ich war fassungslos. Als was und wie sollte ich dich begleiten? Nein! Dieses Mal sagte ich Nein und drehte mich um…es wäre sonst nie vorbei!

Du bist so unendlich schwach, ich dadurch umso stärker geworden. Danke.

Noch immer bin ich wütend, aber die Zeit wird es richten und ja, man sieht sich immer 2 Mal im Leben….bin gespannt, ob du mich siehst und mir in die Augen sehen kannst…die Antwort kenne ich bereits!

I‘m done with you!

P.S.: So Gemeinde, ihr, die ihr mit mir gelitten habt, mich hättet schütteln wollen, mit mir geweint und gelacht habt darüber und mich dennoch nie verurteilt habt deshalb: DONE!!! In echt und wirklich! 🙂

…ich park mein Herz bei dir heute Nacht…

Darf ich? Keine Sorge, ich nehme jedes einzelne Teil morgen früh wieder mit. Ich lasse nichts zurück.

Hilf mir, zu vergessen, was war und bleib wach mit mir.

Da, das etwas größere Stück…das brach vor Monaten, als der Mensch, der keine Wahl hat als mich bedingungslos zu lieben, gefürchtete Worte sagte. Worte, derer er sich nicht bewusst war und die mich so sehr trafen, dass ich dachte ich geh kaputt daran. Aber er ist noch ein Kind und ich seine Mutter…unser Band ist stärker.

Und siehst du das kleine Teil…da hinten, ganz klein und doch so kaputt…das brach vor Wochen. Immer mal wieder liegt es herum und zerbricht in immer kleinere Teile. Der Grund dafür ist allgegenwärtig und wird nicht aufhören…die nächsten 20 Jahre, bis du, mein Liebstes, deinen Weg gehst und ich dich stark genug dafür gemacht habe! Es bricht fast täglich erneut eine neue Ecke ab und ich weiß oft nicht, woher ich die Kraft nehmen soll, es zusammenzuhalten und die Stärke, die du so sehr brauchst, damit dein Herz nicht bricht!

Das letzte Teil da, ja das hab ich komplett allein zu verschulden und trotzdem ich versuche, es nicht anzufassen, wird es leider immer wieder berührt! Worte reichen schon aus…Werde ich nie verhindern können. Es bricht so schnell, dass ich es bereits von vornherein schütze, in dem ich die Mauer höher ziehe. Vergeblich. Ich gebe mir Mühe und niemand sieht dieses Teil, aber es ist da und so erschreckend tapfer. Immer wieder!

Darf ich es heute Nacht bitte bei dir parken….um kurz zu vergessen und mich unbeschwert fühlen zu können? Ich nehme alles wieder mit…versprochen.

Ich erwarte nicht, dass du es hälst oder versuchst zu kitten. Nein! Du musst auch nicht verstehen oder mir deins schenken dafür. Nein! Ich parke es nur. Ja!

…und morgen früh wird nichts anders sein. Du wirst mich bitten, wiederzukommen und ich komme wieder und jedes Mal wenn ich gehe, gehe ich mit einem winzigen neuen Teil in meiner Hand…für dich nicht sichtbar.

Du & ich…dafür hasse ich dich. Dafür hasse ich mich!

Du weißt das nicht, und dieses Mal will ich das auch nicht! Du bist so weit weg…und doch bist du hier und lässt nicht los. Dafür hasse ich dich. Dafür hasse ich mich.

Keine Ahnung was ich hier noch mache oder was das soll, aber noch nie vorher ist es mir so schwer gefallen, vernünftig zu sein, realistisch zu bleiben, mir gegenüber ehrlich zu sein und loszulassen. Denn noch nie vorher hat es sich so richtig, so anders, so vertraut und doch so leer angefühlt.

Längst habe ich begriffen, dass es nicht funktionieren wird…jedenfalls nicht so. Das was WIR sind und haben, ist großartig, einzigartig und auch so unartig…aber eben nicht alles!

Jeden Morgen stehe ich auf und hoffe…ja was eigentlich? Das dich eine Fee verzaubert hat? Oder du zu Sinnen gekommen bist über Nacht? Oder, dass ich vergessen kann? Oder jemand deinen Kopf aufgeräumt hat? Alles, ja alles hoffe ich…irgendwie. Und jeden Tag stelle ich fest, dass nichts davon passiert ist und auch nie passieren wird. Es wird sich nichts ändern…solange nicht, bis ich endlich gehe, denn du machst das ja nicht.

Also, was mache ich hier eigentlich noch? Statt hin- und hergerissen zu sein zwischen Wut und Hoffnung, sollte ich geradeaus gehen, nicht zurückschauen, dich vergessen, alles löschen, dich blockieren, nicht mehr daran denken, mich konzentrieren, den Weg frei machen für etwas Echtes und und und….aber ich kann nicht und das ist leider so zum Kotzen!

Aber ich muss…aber ich will nicht…noch nicht…niemals? So geht das nicht, das weiß ich. Alle um mich herum wissen das übrigens noch viel besser als ich und ganz oft wissen sie das und sehr laut wissen sie das…*augenroll* Ich liebe euch dafür und ich höre euch, aber ich höre nicht auf euch…verzeiht mir.

Ich wusste, worauf ich mich einlasse und war so cool und so erwachsen und doch so unreif und so unrealistisch. Das sollten wir auch sein…hin und wieder. Ja schon, aber eben nicht hoffnungslos, sinnlos, zwecklos, hirnlos…Ich weiß das wirklich alles und doch verschließe ich die Augen. Bescheuert ist das!

Warum kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen, löschen, blockieren, ignorieren und vergessen? Es wäre so einfach…etwas jedenfalls…ein bißchen…nein, gar nicht, wäre es nicht…ich weiß.

Alles ist so vergeblich und jedes Mal frage ich mich: Wofür? Es ist ganz einfach: Ich habe Angst, genau DAS nirgendwo anders jemals wieder zu finden. Ich habe Angst, die Art, wie wir reden zu vermissen. Ich habe Angst, dass was wir wollen und haben nirgendwo anders zu bekommen und ich habe Angst, dass du vergisst.

Seit Monaten schleppe ich das mit mir rum…oft bin ich siegessicher, fühle mich stark und habe bereits die passenden Worte, um das zu beenden. Du wolltest mal gehen…und ich fragte dich, ob du das wirklich willst. Du sagtest: NEIN. Kurze Zeit später wollte ich gehen und du fragtest mich, ob das mein Ernst ist. Ich sagte: NEIN. Warum tun wir das?

Es schmerzt, wenn ich daran denke, dass du weg sein wirst, eines Tages. Und ich frage mich: Welcher Schmerz ist größer? Der, dich halb zu wissen oder der, dich gar nicht mehr zu wissen? Es nimmt sich nichts und das ist das Schlimme.

Erst vor 4 Wochen nahm ich all meinen Mut zusammen und wollte den letzten Schritt machen…alles war vorbereitet, meine Wing(wo)men standen bereit zum Auffangen, ich war hoch motiviert, der Alkohol war kalt gestellt und ich habe alles abhängig davon gemacht, welcher Satz von dir als Nächstes kommt an meinem Tag. Und da war es wieder…mit diesem Satz rechnete ich nicht und du hast mich erneut alles über Bord werfen lassen. Ich mache mir was vor. Dafür hasse ich dich. Dafür hasse ich mich.

Ich versuche dieses „Unerträglich“ zu ersticken…zu ersticken in anderen Gefühlsebenen mit anderen Menschen – aber es gelingt mir nicht. Am Ende des Tages schaue ich mit Kummer auf das Display, um festzustellen, dass du sehr wohl ohne mich kannst…tagelang. Und dann plötzlich meldest du dich wieder und ich gehe jedes Mal kaputt daran. Das ist genug, genug, um zu wissen, was ich tun sollte. Aber, Freunde, darum geht es nicht: Ich weiß, was ich tun muss – aber ich will nicht. Ich bin ein Freak! Moment – ein dämlicher Freak!

Ich wünsche mir täglich, dass du deine Gefühlswelt zulässt, packst und nach vorne gehst…und mache mir doch dabei schon wieder etwas vor. Gut, dass du das nicht weißt – es ist so lächerlich!

Um mich herum lasse ich seitdem keinen Menschen deiner Gattung mehr an mich heran. Die, die es verdient hätten und mir so viel mehr geben würden. Die, die sehr wohl Zeit haben und diese mit mir verbringen wollen, ja sogar alles dafür tun würden. Die, die mich schätzen und ehren. Die, die riskieren und auch mal auf ihren Bauch hören. Menschen, die ganz genau wissen, was sie wollen. Menschen, die ich unendlich verletze…weil ich es nicht sehe, sehen will oder zulasse! Uns bleibt nur dieses Oxytocin…das ist so furchtbar, so unehrlich, so erschlichen und so armselig. Dafür hasse ich dich. Dafür hasse ich mich.

Bis heute fühlt es sich so an, als ob ich das brauche – wie ein dickes Kind das Eis! Dabei mag ich gar kein Eis und so richtig Sommer ist ja irgendwie auch nicht…Ja, alle Zeichen stehen auf ENDE…aber ich bin noch nicht soweit, sorry!

Bis dahin esse ich Eis…immer wieder…bis es mir vielleicht irgendwann too much wird oder zu teuer oder zu kalt oder mich jemand erlöst oder es einfach nicht mehr weh tut…

 

P.S. …der besondere Ton meines Handys lässt mich wissen, dass du gerade wieder geschrieben hast…du hast an mich gedacht…dafür hasse ich dich. Dafür hasse ich mich!

 

 

 

 

 

Online…oder warum 12 sec. alles verändern können…hust!

Oh man…diese verfluchte Online-Welt: Ich liebe es – ich hasse es – ich liebe es – ich hasse es….könnte ewig so weitermachen. Online Einkaufen fetzt, online Verträge abschließen kann fetzen, aber online Kontakt halten kann anstrengend werden. Je nachdem, wie du es für dich priorisiert…und wieviel Langeweile du hast…ach ja, und ob du zum FBI möchtest, irgendwann *augenverdreh*

Bis vor einem halben Jahr nutzte ich zwar auch schon dieses WhatsApp, aber die kleinen Geheimnisse dieser App waren mir verborgen und heute denke ich manchmal: ‚Das war gut so…und so entspannt.‘

Das Gehirn ist eines der bedeutensten Organe: Es arbeitet 24 h am Tag, 365 Tage im Jahr, vom Anfang des Lebens bis zu dem Augenblick, in dem dir etwas sehr wichtig wird…und ZACK! drehste durch. Kann passieren, muss es aber nicht. Mir passiert das, zugegeben…öfter als einmal am Tag – ich bin ein Freak und ca. 65 % der Frauen werden jetzt mit dem Kopf nicken und erschrocken feststellen: Oh ja, kenne ich!

Wir machen uns ja jetzt nicht zur Geißel, aber wir stehen etwas am Rande des Wahnsinns, mit einem debilen Grinsen im Gesicht und erhöhtem Blutdruck – wenn da eben steht: online! Los, gebt es zu!

Wusstet ihr eigentlich, dass dieses „online“ bei WhatsApp noch ca. 12 sec lang da steht, obwohl ihr die App bereits verlassen habt? Krank oder? Woher ich das weiß? Nun ja, es gab mal eine Situation, für mich unerträglich und doch so lächerlich, da kam mir dieser Gedanke und ich fand das heraus…ja, mit meiner bekloppten Freundin. Und Gott sei Dank gibt es diese bekloppte Freundin, mit der ich so einen Scheiß machen kann….oh man…Freak eben, sag ich ja. (Übrigens müsst ihr die App richtig schließen, dann ist dieses „online“ auch sofort weg. Bitteschön.)

Aber diese Erkenntnis verhalf einigen Menschen in meiner Umgebung dazu, Gnade über sie walten zu lassen meinerseits :-D. Nein im Ernst, es kann durchaus sehr wichtig sein, je nachdem, wieviel Prio du dem Ganzen gibst.

Früher hasste ich es, wenn beim Lesen der Nachrichten mein Gegenüber keine blauen Häkchen eingestellt hatte…heute hasse ich es immer noch, aber es kann auch vorteilhaft sein: Der „Gesprächspartner“ sieht genauso wenig, ob du die Nachricht jetzt gelesen hast, oder nicht…..das „online“ sieht man trotzdem…haha!

Das klingt etwas spooky alles, ich weiß. Richtig schlimm wird es doch erst, wenn es dann soweit ist, dass du dich erschreckst, weil dich jemand anruft…und eben mal nicht eine WhatsApp Nachricht schickt – das ist krank, Leute! Uns allen schon mal passiert.

So betrachtet ist das gar nicht so witzig…man wird bequem, oberflächlich, nimmt sich keine Zeit und ist nicht bei der Sache. Geburtstagsgrüße werden via App verschickt, Menschen lernt man kennen via App, Sprachnachrichten statt Telefonie werden via App ausgetauscht….und wehe, du antwortest nicht umgehend…da steht nämlich „online“ 😀

Noch besser…dieses Kennenlernen zwischen Mann und Frau. Sag ihr einfach, du hast dieses WhatsApp nicht und alles wird gut – Versprochen!

Es können so viele Missverständnisse dabei rumkommen…furchtbar ist das, furchtbar. WhatsApp ist wahrhaft der brillanteste Weg, missverständlich auszudrücken, was du fühlst und fehlzuinterpretieren, was andere dir sagen wollen! Um das zu vermeiden, ist es manchmal ratsam, Dinge nicht darüber zu besprechen oder zu klären! Manchmal.

Natürlich hat diese App auch Vorteile….es ist kostenlos, zeitsparend (oder auch nicht) und du erreichst mehrere Menschen auf einmal. Wo wir beim leidigen Thema sind: Gruppenchats….boahhhh, wie ich das hasse. Moment, nicht immer, aber wenn ein Gruppenchat eröffnet wird, um zu klären, was es zu essen gibt, nervt mich das. Also nicht grundsätzlich, aber nicht alle Gruppenmitglieder äußern sich eben gleich oder fangen erstmal eine Diskussion an, die völlig unnötig ist – ihr kennt das. Ich bin ja da auch manchmal vorne dabei und mache mir einen Spaß daraus Blödsinn zu schreiben – nichts ist nerviger, als wenn mehr als 5 Leute im Chat sind und nach Feierabend erstmal 175 sinnlose Quatschnachrichten durchforsten…HAHAHA!!! Müssen sie ja nicht, aber sie tun es, denn irgendwo dazwischen steht nämlich der Fakt, wieviel Uhr man sich nun trifft.

Besonders ätzend finde ich Sprachnachrichten, die länger als 20 sec sind….boahhhhhh….laaaaangweilig! Ja ok, manchmal ist es notwendig, aber bitte nicht über 2 min. – dann kannste auch anrufen. Merkste? Der Inhalt macht es notwendig vielleicht – aber deinen Tagesablauf will niemand in einer 8-Minuten-Sprachnachricht, glaub mir!

Und klar, nutzen wir Frauen und die Männer diese App gaaaaaanz unterschiedlich – grins! Soll vorkommen, dass eine Frau sich emotional mitteilt in einem Text und eine Erwartungshaltung hat….die dann jäh zunichte gemacht wird mit einem Emoji oder nur einem Wort als Antwort seitens des Mannes – herrlich dieses Schauspiel 😀

Solltest du als Mann allerdings etwas schreiben und von einer Frau nur „Aha“ oder „ok“ als Antwort erhalten…..oh oh….Obacht mein Lieber. Du hast es verkackt! Merke: Diese zwei Worte sind das „Fick dich!“ der erzürnten Damen, nicht mehr und nicht weniger. Sorry ⇐…auch so ein Unwort….

Mittlerweile habe ich so 4-5 Emojis, die fast auf jede Frage oder Aussage passen…aussagekräftig genug sind für sich, aber auch fehlinterpretiert werden können vom Gegenüber, leider.

Meine Favoritenliste:

  1. der grüne Kotzsmiley (oberste Regel: der muss alleine stehen – ohne Text!)
  2. der die Augen verdreht (zu 75% täglich nutze ich den)
  3. der sich mit der Hand vor den Kopf schlägt (liegt fast gleich auf mit Nr.2)
  4. der mit Tränen in den Augen lachende Smiley
  5. und zu guter Letzt der erschrockene, welcher die Augen so schön aufreißt…

Selbstverständlich gibt es den eigens für mich erschaffenen Emoji, den ich sehr gerne nutze, wenn nötig, aber versuche ihn weitesgehend zu vermeiden, weil er eben so gesellschaftlich verpönt ist – the one and only…Stinkefinger – Danke WhatsApp, dass ich seitdem oft im Zwiespalt stecke, ob ich ihn nun nutze oder lieber nicht.

Ich hätte noch so einige Verbesserungsvorschläge für diese App…wer nicht, ich weiß. Aber man kann nicht alles haben und bevor Kommunikation gänzlich erstickt wird in Emojis oder Überwachungsszenarien like FBI an der Tagesordnung stehen, sollten wir alle uns manchmal zurücknehmen und die Dinge anfassen wie in den 80er und 90ern…real oder am Telefon.

Lasst euch nicht geißeln davon und greift mal wieder zum Hörer oder fahrt vorbei und redet von Angesicht zu Angesicht – das geht.

…ich schaue gerade auf mein Handy und muss schmunzeln…denn manchmal ist eine WhatsApp Nachricht auch das, was dich durch den Tag bringt!

Online!

 

 

Letztes Jahr um diese Zeit…

…genau heute in ein paar Stunden traf mich der Schlag und ich dachte: ‚Nie wieder erholst du dich davon.‘ Meine Welt brach zusammen und ich gleich mit.

Heute sieht das natürlich ganz anders aus und ein Lächeln huscht mir über das Gesicht. Ich habe verstanden, das mein Groll irgendwann nichts weiter war, als mein Ego…das war ein schwerer Weg, aber ich bin ihn ja nicht allein gegangen und habe es geschafft, größer als mein Ego zu sein.

Mein Leben hat sich grundlegend verändert, ich bin gewachsen und hab mich neu entdeckt. Und eigentlich habe ich das alles dieser Situation vor einem Jahr zu verdanken…irgendwie. Komisch ist das. Aber, ich bin froh – so seltsam das klingt – dass ich da bin, wo ich jetzt bin. Ich hatte die Wahl: Chance oder Schicksal! Wachsen oder daran kaputt gehen. Ich habe mich jeweils fürs Erste entschieden und das war so richtig!

Es ist nicht immer Zuckerschlecken, ganz klar, aber am Ende des Tages ist es meins, ist es das, was ich daraus gemacht habe und machen werde.

Geholfen hat mir die Zeit, fantastische Menschen um mich herum, meine Familie, meine Freunde, mein Kind und natürlich auch mein Wille weiterzumachen.

Und jetzt ist es gar nicht mehr so schlimm und erst recht nicht mehr schwer. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, neue Seiten an mir entdeckt, Dinge ausprobiert, mich daran verbrannt oder bin dadurch gewachsen, bin nicht klüger, aber gewappnet und ganz wichtig: Ich habe nie zurückgeschaut…na gut etwas manchmal, aber nach vorne war die Aussicht besser.

Und, noch etwas: ich bin fertig! Ich hatte vor einem halben Jahr geschrieben, dass man erst mit einem Menschen fertig ist, wenn man ihn weder liebt noch hasst. Liebe war durch. Hass stand im Raum. Heute kann ich guten Gewissens sagen: Ich bin fertig – sowas von! Und das ist erleichternd und gibt Kraft.

Diese Geschichte wird immer Teil meines Lebens sein, ganz klar, aber sie tut nicht mehr weh! Ich werde mich für den Rest meines Lebens damit auseinandersetzen müssen, aber ich weiß für wen und dieses Kind, mein Kind, hat das so verdient!

Wo mir letztes Jahr noch der schlimmste Geburtstag meines Lebens bevor stand, ist es in ein paar Tagen nun der schönste Geburtstag meines Lebens. So kanns gehen Freunde! Und ich bin dafür verantwortlich – ein gutes Gefühl, wenn man kapiert, dass man wirklich seines eigenen Glückes Schmied ist.

Mein Herz hat sich schon lange erholt, der Kopf kam gleich danach. Klar, es wird immer eine kleine Narbe zurückbleiben und bei schlechtem Wetter wird sie bestimmt auch mal etwas pieksen, aber solange ich nicht alleine unter dem Regenschirm stehe und mir das Wasser nicht bis zum Hals laufen lasse, geht das doch eigentlich ganz gut.

Hätte mir jemand vor einem halben Jahr noch gesagt, wie es heute ist, hätte ich mich umgedreht und wäre wortlos gegangen…hätte eine Schaufel geholt und ein paar Müllsäcke…äh nee Moment…ich wäre wortlos gegangen und hätte den Kopf geschüttelt. Heute lächele ich, lebe die Herausforderung, freue mich auf den nächsten Tag und….habe gar keine Schaufel 🙂

Und immer wieder: Ich liebe mein Leben mit all dem Scheiß drin und all dem Anfang und all dem Zweifel und all dem Hoffen und all der Angst und all dem Spaß und mich – ja man!

Vier Dinge, die mir sehr geholfen haben, das zu bewältigen:

  • mein Kind
  • Musik!!! (sorry, steht noch vor den Menschen um mich herum)
  • meine Freunde und Familie (DANKE!)
  • und dem unerschütterlichen Glauben daran, dass das doch jetzt nicht so bleibt – da geht doch noch was!

Ich hatte recht: es geht so vieles noch! Ob es immer das ist, was du gerade brauchst, ist eine ganz andere Geschichte, aber dein Leben bewegt sich, du bewegst dich und das ist das Wichtigste – nur die Richtung solltest du dir vorher überlegen und angemessene Beg(k)leit(d)ung dabei haben…vom Regenschirm ganz zu schweigen.

So, ich bin bereit – bereit für den nächsten Scheiß…mit aller Wucht. Egal ob Chance oder Schicksal – ich schaffe das schon irgendwie. Hey, thats life und Niemand behauptet, dass es einfach wird. Aber du kannst selbst entscheiden, wozu du es für dich machst!

In diesem Sinne…lauft in die richtige Richtung und bleibt neugierig – das ist die halbe Miete um zu wachsen!

Alive…