FFB (Fingerfoodbuffet) hoch 2

Wir konnten es nicht lassen und haben wieder mal in Corinnas Küche die Bombe platzen lassen…rein kulinarisch natürlich. Gleich zwei mal Buffet an 2 aufeinander folgenden Tagen nagelten wir uns ans Bein – was man nicht alles tut für gute Freunde und Bekannte.

Wie immer standen wir vor lösbaren Aufgaben, welche jedoch anfänglich durchaus den Stressfaktor spannend gestalteten: Zeitmanagement, Mengenkalkulation und Spaßfaktor…von allem etwas und nicht zu wenig. So haben wir das gern.

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Heraus kamen zwei ganz wundervolle Fingerfoodbuffets, mit ganz viel Hingabe, jeder Menge Liebe und Köstlichkeiten, die farblich und auch geschmacklich überzeugten – sowohl uns, als auch die Gäste.

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Angefangen bei unseren bewährten Miniburgern, über Corinnas traumhafte Dips (ich liebe den Petersilie-Sonnenblumenkern-Aufstrich…und den Rote Beete Dip…und den Möhrenaufstrich…und…ach, alle!), Fitnesssalate, unsere leckeren Brotpralinen, die Pumpernickeltorte, Rosenmuffins, bis hin zu kleinen Cupcakes und allerlei Spießchen – Kleine Köstlichkeiten ebend.

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Witzig ist jedes Mal, dass wir so in unserer Arbeit aufgehen – die ja eigentlich keine Arbeit ist, sondern pure Leidenschaft – und immer vergessen, selbst etwas zu essen…meist fällt uns das auf, wenn das Buffet steht und so ergibt sich manchmal die kleine Sünde beim großen goldenen M 🙂

Dank Mario gibt es natürlich auch wieder ein paar Bilder. Allerdings haben wir nicht alles festhalten können – wir arbeiten am Zeitmanagement 🙂

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Der verwüstete Arbeitsplatz ist danach immer ein Highlight und es macht keinen großen Spaß, diesen zu beseitigen, aber auch hier sei gesagt: zu Zweit putzt es sich lustiger und wir genießen auch diese Zeit.

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Wir freuen uns auf ein nächstes Mal, vielleicht die eigene Gartenparty oder ein Osterbuffet…ganz egal. Eins sei sicher: für diese Jahr ist erstmal Schluss und wir blicken auf schöne Erinnerungen, viel Arbeit, jede Menge Spaß und strahlende Gesichter zurück…und sind gespannt, was 2016 so bringt.

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Bis dahin eine schöne Weihnachtszeit mit euren Lieben!

 

 

 

 

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Vorstadtkreationen goes to fingerfood

Geschafft…und das auch noch auf die Minute und zufrieden stellend…Unser erstes Fingerfoodbuffet hatte letzten Samstag Premiere. Dank einer lieben Bekannten, durften wir herzhafte und süße Köstlichkeiten auf einem Buffet vereinen.

Von feiger Ziege, knallbuntem Obstsalat, Apfelrosenmuffins über Pumpernickeltorte und Minigugelhupfen bishin zu allerlei Dips, Miniburger, Käsesalat und Wraps…es war für jeden etwas dabei und noch lange nicht alles.

Natürlich waren wir nervös. Wir hatten uns zwar schon Wochen vorher das Buffet zusammengestellt, die Aufgaben verteilt und Tage zuvor den Einkauf erledigt, doch stieg die Anspannung während die Zeit verging.

Zwischen Patties braten, Spießchen zusammenstecken und schnell noch die Apfelrosenmuffins backen, hatten wir trotzdem viel Spaß und freuten uns auf unser erstes Fingerfoodbuffet. Bewundernswert ist Corinnas ruhige Art, auch wenn es stressig wird und ihr Mr. Blickfang, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte, uns tatkräftig unterstützte und das Stimmungsbarometer nicht abfallen ließ! Ihr seid großartig – selbst im Stress 🙂

Vollgepackt mit lauter Leckereien fuhren wir zur Location, wo man uns beim Ausladen half und ein superschönes Buffet aufgebaut hatte…wir waren begeistert. Jetzt mussten nur noch die Speisen drapiert, Schilderchen beschrieben und letztes Mal Hand angelegt werden bis alles perfekt war. Auch hier verfolgte Mr. Blickfang aufmerksam jeden Handgriff und fotografierte unsere Werke.

Langsam trudelten die Gäste ein und erhaschten schon erste Blicke auf unser Zauberbuffet. Schon bald kamen die Ersten, bewaffnet mit Tellern und riesigen Augen…unser Buffet wurde gestürmt.

Plötzlich war es ein richtiger Trubel am Buffet und hier und da wurde gefragt, gestaunt und der Teller bestückt. Schnell waren die Miniburger und die Pumpernickeltorte restlos weg.

Währenddessen freuten wir uns wie kleine Kinder über die Begeisterung der Gäste, ob es das Buffet selber betraf oder die Komplimente nach dem Essen. Es fanden sich sogar schon 1-2 Interessenten, die auch gern einmal ein solches Buffet gezaubert bekommen wollen.

Alles in allem war es ein voller Erfolg, unsere Bekannte war sehr zufrieden und wir glücklich über so viel positive Resonanz – alles richtig gemacht!

Hier ein paar Eindrücke, die wieder mal, mithilfe von Mr. Blickfang, entzückend in Szene gesetzt wurden:

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Und hier auch mal die zwei Küchentanten, welche mit Leidenschaft kreativ sind und kleine Köstlichkeiten für jeden Anlass zaubern – C&C:

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Wir sind stolz auf unsere Leistung und freuen uns, wenn es anderen schmeckt!

Viertelfinalfingerfood

Am Freitag Abend war es dann soweit: Der Fernseher wurde auf der Terrasse aufgebaut, die Getränke kalt gestellt, die Trikots übergestreift, Fanartikel plaziert und das Fingerfood zubereitet.
Niemand wollte bei den Temperaturen am Grill stehen…schon gar nicht, wenn Deutschland Fußball spielt – um den Einzug ins Halbfinale. Verständlich! Also machten wir uns Gedanken, was man denn so zur Stärkung bereit stellen könnte…und eins war klar: auch Fingerfood kann mit Stil zum Spiele gereicht werden.
Aber, etwas Frisches darf es gern sein…und so stieß ich auf einfache Lachsröllchen mit Spinat. Ganz ohne Teig, nur mit Frischkäse bewaffnet und einem Ei gings auf in die Vorrunde. Es folgten Pässe zum Spinat und das Finale bestritt der Lachs im Kühlschrank. Vollbracht!
Die Zubereitung war easy peasy und geschmeckt hat es wunderbar!

Hier das Rezept, gefunden bei chefkoch.

 

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Viel Spaß beim Probieren und mal sehen, ob wir es auch noch zu einem Finalschmankerl schaffen?!

 

 

 

 

 

 

 

Rot trifft weiß auf grün mit knackig

…welch glückliches Beisammensein!

An Tagen, wo der Sommer plötzlich da ist und die Sonne nicht aufhört zu scheinen, ist eine Abkühlung immer willkommen. Das gilt auch fürs leibliche Wohl…denn grillen im Sommer ist etwas ganz Feines, aber bei 35°C kann ich mir kulinarisch gesehen, Besseres vorstellen.

Und so ließ mich der erwartete Besuch an Pfingsten und das heiße Sommerwetter auf die Idee kommen, dennoch etwas zu Essen anzubieten, eben nur etwas Frisches…außer Melone oder Eis und aber irgendwie doch herzhaft und zum Sommer passend und leicht.

Nach einigen Klicks war der perfekte Sommersalat gefunden. Fruchtig sollte er sein, und irgendwie auch etwas herzhaft und frisch und bunt und gesund – etwas aufwendig, aber es lohnte sich. Erdbeeren und Spargel und Rucola…genau! Das Farbspiel ist schon Überzeugung genug, die Pinienkerne geben dem Ganzen das Knackige und der Geschmack war Gaumenfreude pur.

Das Rezept war schnell gefunden und der Besuch begeistert!

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Für diese wundervolle Liason benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 750 g weißer Spargel
  • 750 g grüner Spargel
  • 250 g Erdbeeren
  • 100 g Zucker
  • 100 ml weißer Balsamico
  • 2 EL Öl
  • 150 g Rucola
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 TL Basilikum, getroknet
  • frischer Basilikum und etwas Salz

Den weißen Spargel schälen, untere Enden abschneiden. Grünen Spargel waschen, Enden abschneiden. Weißen Spargel in Salzwasser 15 Minuten garen, nach 5 Minuten Kochzeit den grünen Spargel zufügen. (Ich habe den grünen Spargel weggelassen und stattdessen noch mehr weißen Spargel genommen.) Jetzt die Erdbeeren vierteln. Den Zucker karamellisieren, unter Rühren mit 100 ml heißem Wasser und heißem Essig ablöschen (Vorsicht, spritzt leicht), aufkochen und 5 – 7 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Basilikum würzen. Öl darunter schlagen.
Den Spargel abtropfen lassen, Rauke und Spargel schön auf einer großen Servierplatte drapieren. Die Beeren darauf locker betten und die selbstgemachte Vinaigrette darüber gießen, bis zu 30 Minuten ziehen lassen.
Zum Schlußß könnt ihr das Ganze noch mit Pinienkernen bestreuen und Pfeffer darüber mahlen.

Herrlicher Sommersalat – probiert es aus!

Der Herbst zieht ein

…ganz langsam und doch, wie jedes Jahr, überraschend. Eben waren es doch noch 25 Grad draußen und man hörte Kinderlachen aus den Swimmingpools und der Geruch von gegrillten Würstchen schwebte durch die Luft und macht Hunger auf Sommer. Nun sind es unter 20 Grad, die Sonne kitzelt noch etwas auf der Nase, aber der Wind ist frisch und der Tee wird warm genossen.

Ich mag den Herbst – besonders, wenn er golden ist. Heruntergefallene Kastanien auf den Alleen, bunte Schals – gewickelt um frierende Hälse, die Jacken werden wärmer und irgendwie größer…und das dünne Strickkleid zu den Stiefeln sieht auch diesen Herbst wieder schick aus. Die Luft ist klar und kalt, die Blätter leuchten in schönen, warmen Farben und es gibt doch so tolle Mützen – ja, ich mag den Herbst.

Passend zum Herbst boomen auch wieder Suppen in der Küche. Vor ein paar Tagen haben wir bereits die erste Kürbiscremesuppe genießen dürfen, zu Gast in Hamburg und ohne das Rezept wollte ich nicht abreisen.
Dank der bezaubernden Gastgeberin hatte ich nun am Wochenende das Vergnügen, mich ans Rezept zu machen. Danke K.

Und diese schmackhafte Suppe möchte ich nun gern mit euch teilen, zumindest das Rezept. Ihr braucht:

  • 500 g Kürbis (Hokkaido)
  • 4 Karotten
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz aus der Gewürzmühle
  • Pfeffer aus der Gewürzmühle
  • 200 g Sahne
  • Kürbiskernöl
  • Kürbiskerne ohne Schale (wer möchte)

Und so einfach kocht sich dieses Herbstsüppchen:

Zuerst den Kürbis entkernen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Nun die Karotten putzen und würfeln. Den Ingwer, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl glasig dünsten , dann die Karotten und nach wenigen Minuten den Ingwer, den Kürbis und etwas Salz dazugeben. Die Gemüsebrühe dazu gießen, aufkochen und alles bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn der Kürbis weich ist, die Suppe mit dem Mixstab pürieren und mit Salz, Pfeffer und der Sahne (oder auch nicht) abschmecken. Und wer mag, kann die Suppe nun mit gerösteten Kürbiskernen o. Kürbiskernöl  servieren. Wir haben uns für Kürbiskernöl entschieden.

Dann probiert dieses Rezept aus, es ist wirklich sehr lecker und was passt derzeit besser auf die Couch, wenn es draußen windig ist und man mit dicken Socken und dem Liebsten kuschelt…

Einen schönen Herbst wünsche ich!

 

 

Eine Torte bitte…ohne süß!

Im Sommer 2011 wars…

Wie jetzt? Eine Torte ohne Zucker, Mehl, Butter und Eiern?

Ja, ohne Zucker und Mehl…aber doch irgendwie mit Butter und Eiern, nur anders eben.

Neben Grillfleisch und Salat stand dieses Mal auch eine Brottorte auf dem Tisch. Googelt man den Begriff „Brottorte“ findet man tausend Rezepte. Die Entscheidung fiel allerdings nicht so schwer.

Also ab zum Bäcker ein ganzes (ungeschnittenes!) Mischbrot gekauft. Gleich noch am Gemüsestand vorbei und frische Paprika, Petersilie und Radieschen gekauft. Mein Einkaufskorb sah wie folgt aus:

  • 1 großes Mischbrot
  • 500 g Butter
  • 700 g Kochschinken
  • 7 Eier (hart gekocht)
  • Salz und Pfeffer
  • Kräuter
  • 2 Becher Frischkäse (gern mit Kräutern)
  • 3 Paprikaschoten (gelb, rot und grün)
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Bund Petersilie
  • etwas  Salat

Zurück in der Küche ging es an das Brot – Entrinden. Eine gar anstrengende und nicht weniger gefährliche Arbeit, aber ich habe es ohne Blutvergiessen geschafft. Dann habe ich das Brot, wie einen Tortenboden, quer durchgeschnitten, etwa 4-mal.

Für die Schinken-Brotfüllung den Schinken klein hacken (evtl. in der Küchenmaschine) und mit 250 g weicher Butter verrühren. Kurz abschmecken und evtl. mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Für die Eier-Brotfüllung die hart gekochten Eier schälen und auch zerkleinern, mit der restlichen Butter verrühren, wieder mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann hier auch ein paar frische Kräuter untermischen.

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen, jetzt abwechselnd Brot und Füllungen einschichten. Fangt am besten mit dem oberen Teil des Brotes an, da das Ganze am Ende gestürzt wird. Also eine Schicht Brot in die Auflaufform legen und darauf Schinkenbutter streichen, dann wieder Brot und darauf die Eierbutter schmieren. Und so weiter … ihr endet mit Brot und deckt alles mit Frischhaltefolie zu.

Nun ab in den Kühlschrank. 2 Stunden vor dem Servieren stürzt man diese Torte auf eine Platte und bestreicht das Ganze Brot mit Frischkäse. Der Frischkäse dient als „Kleber“ für die Deko.

Hier könnt ihr euch frei entfalten. Die Paprikaschoten habe ich in Streifen geschnitten und farblich abwechselnd rundherum „geklebt“.

Die Radieschen kann man einschneiden und in Eiswasser legen, da „blühen“ sie richtig auf, und diese „Radieschenblumen“ können dann auch noch auf die Brottorte. Salatblätter legt man um das ganze Brot. Die Petersilie nehme ich hauptsächlich, um kahle Stellen auszufüllen.

Die Torte sollte beim Verzehr Zimmertemperatur haben, da dann die Butter ihren Geschmack am besten entfalten kann.

Ihr könnt beliebige Füllungen verwenden: Lachs, Käse, nur Gemüse…wie ein Pausenbrot belegen und mit Frischkäse oder Quark versehen.

Die Gäste am Tisch staunten nicht schlecht und die Torte schmeckte „herzhaft“ lecker!

Auf ins Jahr 2012

Kinder, wie die Zeit vergeht. Gestern noch lag Schnee und es war Februar…jetzt sind es milde 10 Grad und der 2. Januar, ein Jahr später.

Den Silvesterabend verbrachten wir in Zweisamkeit zu Hause – sehr gemütlich und genau richtig. Zum richtigen Zeitpunkt besuchten wir spontan noch Freunde in der Nähe auf ein Glas Sekt und schauten uns das Feuerwerk bei uns im Ort an.

Hr. Silversurfer zauberte vorher ein kleines Festessen. Ganz romantisch, nur für uns 2.

Es war ein wunderbarer Abschied des Jahres 2011 und ein herzliches Willkommen 2012.

Wir haben 2012 viel vor und freuen uns auf das, was das neue Jahr für uns bereit hält!

Unser Galadinner 2011

Heiße Wachteln

gebettet auf  geschmortem Gemüse

in einer Liason mit bespeckten Bohnenbündeln

an ordinären Pommes de terre.

Geschwitzt haben die Wachteln in einer Kreation nach Art des Chefkochs:

Olivenöl, Honig, Chili, Oregano, Paprika, Salz, Pfeffer, Zitrone und etwas Balsamico.

Es war vorzüglich!