Wir sind dann mal naschen…

Unterwegs im Auftrag der Sinne oder einfach nur mal auf Inspirationsreise…egal wie wir es drehen, es bleibt beim Naschen, fertig.

Heute waren die Backschwestern aus MOL unterwegs auf dem Berliner Naschmarkt. Die Geldbörse unter dem Arm, mit Appetit auf allerlei Desserts und voller Neugier stürzten wir uns in die süßen Fluten des Naschmarkts in der Markthalle Neun, Berlin Kreuzberg. Der Bezirk als solches ist ja schon einen Besuch wert, aber wenn Naschmarkt ist, lohnt es sich doppelt und dreifach.

Da wir eh in den Vorbereitungen zu unserem dritten Café petit stecken, passt dieser kleine Trip in die Welt der Tartes, Kekse, Cake Pops, Schokolade und Macarons gerade genau in unsere Planung.

Pünktlich bezogen wir Stellung in der Warteschlange vor der Markthalle kurz vor 12 Uhr. Bitterkalt war es heute vormittag in der Hauptstadt, aber die Gedanken an Näschigkeiten wärmten uns für Minuten.

Punkt 12 ging los und wir strömten mit der Menge in die Halle. Gleich zu Beginn entdeckte ich Princess Cheesecake aus Berlin Mitte.

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Ganz unscheinbarer Stand und nur durch die kleinen Cheesecakes fiel dieser auf. Die sahen aber auch hinreißend aus. Und schon standen wir am Tresen und guckten uns die Augen aus. Klar mussten wir testen – für euch, versteht sich.

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Seht ihr das? Großartig, oder? Wir konnten uns kaum entscheiden. Die Wahl fiel letztendlich auf ein zitroniges Cheesecakechen und ein Schokoladiges.

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Herrlich, wunderbar…nicht zu beschreiben. Wir waren bereits im Himmel. Kann das noch besser werden?

So starteten wir unseren Rundgang durchs Schlaraffenland.

Weiter ging es vorbei an Pancakes

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Eis & Waffeln

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Vorbei an jeder Menge Schokolade und Gebäck vom allerfeinsten:

Wo das Auge hinsah, gab es Süßes. Natürlich war auch Herzhaftes zu finden, so dass wir zum Mittag ein Päuschen einlegten und uns einen Tofuburger, so bio! und eine Pizza gönnten:

 

Kurz verschnauft und mit leckerem Essen gestärkt, ging es weiter zur Makrönchen Manufaktur aus Schöneberg. Allerfeinste Macaronkunst…YAYYYY!

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Pistazie, Marone, Himbeer-Mohn, Mango, Walnuss…schöne Kreationen, nicht nur farblich.

Selbstverständlich wurden davon gleich ein paar eingepackt.

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Der Stand sah schön bunt und österlich aus:

Auch Ben & Bellchen waren vertreten und präsentierten ihr süßes Handwerk an einem zauberhaften Verkaufsstand .

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Schön anzusehen, oder?

Weiter ging es zu tigertörtchen Cupcakes aus Berlin. Süße kleine Minicupcakes strahlten um die Wette und ich schwöre gehört zu haben, wie sie leise riefen: Eat me!

Ok! Ein Rüblimini gehörte mir und Corinna entschied sich für einen Schokoladigen.

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Mit einem Haus waren die weg, so klein waren sie.

Links und rechts waren ganz viele kleine Manufakturen, die selfmade Marmelade, Keksmischungen, Pesto (hier schlugen wir zu! Leckeres Bärlauchpesto und Möhren-Ingwer-Pesto wanderten in unsere Tüten), Schokolade, Matchawaffeln, italienische Spezialitäten von Wurst bis Pasta, Apple Crumble bis hin zu kleinen französischen Tartes:

In einem kleinen Laden namens „Küchenliebe“ hüpfte unser Küchenherz gleich etwas höher und wir wurden auch hier fündig.

Der Ausflug ins Naschparadies war wirklich jede Minute wert und im Vergleich zur „Cake World“ um Längen besser, einfach näher und wirklich an jedem Stand konnte man kosten, kaufen und klönen…es hat uns sehr gefallen und gern kommen wir im Sommer und im Winter wieder hier her.

Bis dahin esse ich noch die restlichen Macarons und freue mich auf nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: One Day open…Café petit.

Stay sweet!

 

 

 

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Corinnas erste eigene Fondanttorte…und was eine 18jährige damit zu tun hat…

Heute schreibe ich mal im Auftrag von meiner Backschwester Corinna…Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihrer nun 18jährigen Tochter eine ganz besondere Torte zum Geburtstag zu schenken.

Corinna lässt sich ja nicht lumpen…da wurde Wochen vorher schon geplant, gekauft, gegoogelt und beraten. Letzten Samstag habe ich mit meiner Anwesenheit dann unterstützt und ein wenig geholfen beim Deko basteln für die Torte.

Zwischendurch sah es so aus in der Küche:

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Man beachte den immensen, aber erklärbaren, Verbrauch von Gummihandschuhen. Was haben wir gefärbt…wie die Weltmeister: rosa, gelb, grün, blau, orange, ivory und stone (wie Mr. Blickfang uns erklärte, eine absolute Hitfarbe von MAC…ja ER erklärte uns das!)

Also fertigten wir eine Schminkpalette, Make up Pinsel, Lippenstifte, Kajal, Puder…Zusammen hat das, wie immer Riesenspaß gemacht und ich muss erneut anmerken, dass sich Corinna zwar zurückhaltend wenig zutraut, aber es dann immer großartig meistert, ja auf Anhieb gezaubert bekommt – Respekt!

Nach fast 5h mit viel Farbe, Gequassel, jeder Menge Eiern und einer Dose Thunfisch war es geschafft…die Deko für J.-A. war fertig….tadaaaaaa:

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Wir waren verdammt stolz darauf!

Ich verließ die heilige Zauberbackstube und musste Corinna ihrem Schicksal ganz allein überlassen. Die Deko war completed, aber die Torte backen, das musste sie noch machen. Und auch hier blieb es natürlich nicht bei einem schnöden Schokoteig oder Vanillebiskuit…neeeeeiiinnnnn…eine Ombretorte sollte her.

Ich schwöre, ich fieberte seit Dienstag mit Corinna mit, ob ihr alles auch gleich sofort gelingt, da ich aus eigener Erfahrung kenne, wie niederschmetternd es sein kann, wenn etwas im Kopf funktioniert und dann aber so gar nicht klappt.

Corinna schloß sich in ihre Küche ein und färbte Teig, backte Böden und steckte eine Pleite dabei ein. Auch hier sei angemerkt: Am besten vertraut man seinen Rezepten.

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Nach erneutem Versuch ging es dann aber voran und Corinna hatte vier perfekt gefärbte und gebackene Tortenböden…standing ovations!!!

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Auch das Zusammensetzen und Bestreichen der Böden klappte. Gefüllt wurde mit der weißen Schokicreme, die so schön knuspert auf der Zunge.

Und dann war sie fertig…gestern spät abends erreichte mich die erlösende Nachricht plus Foto. Ich hab mich so sehr gefreut…Corinna natürlich auch.

Heute morgen flippte ihre Tochter schier aus, als sie IHRE Torte sah und alle waren zufrieden. Nachvollziehbar 🙂

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Und da ist das Meisterstück von Corinna…Applaus bitte!!! Eingefangen wie immer grandios von Mr. Blickfang!

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Du kannst wirklich stolz sein auf diese tolle Fondanttorte, Corinna!

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Der Anschnitt ist für mich immer das dritte Highlight, nach dem ersten: Wenn die Torte super aussieht. dem zweiten: Die Beschenkten flippen aus vor Freude…denn erst dann sieht man, ob die Farben und die Creme überhaupt „aussehen“…jedenfalls geht es mir immer so.

Mir bleibt nur zu sagen: Alles perfekt geworden – in meinen Augen!

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Großartige Farben und alles so girly *applause

Da Corinna ja nun keine Angst mehr vor Fondanttorten hat, wird das ganz sicher ein fondantreiches Jahr :)…ich bin dabei!

An den Fondant, los traut euch – gar nicht so schlimm.