Der Januar

Gelesen: „Was ist eigentlich mit der Liebe“ Fräulein Motte

Geschrieben: viel Gedankenkotze

Gehört: „I feel it coming“ The Weeknd

Gesehen: „Feuerwehrmann Sam und die Außerirdischen“ – alles fürs Kind

Getrunken: „Flower Power“ Bier – wiiiiiiderlich!

Gegessen: nen Donut…Ewigkeiten wars her 🙂

Gekocht/ Gebacken/ Getestet:

Gefreut: über den Spontanbesuch im Matrix

Gekauft: ein Buch…mal wieder

Geärgert: Vertrauen verschenkt zu haben

Geknipst: das Leben

Gebastelt: nichts

Gefeiert: das Leben!

Gefühlt: das Leben!

Gedacht: gar nichts…da war das Problem…

Geträumt: vom Sommer

Gefunden: mich!

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Zum Abschluss ein Törtchen

Wie angekündigt habe ich nun am Wochenende mein vorerst letztes Törtchen gezaubert. Schön, dass eine Hochzeitstorte war und auch schön, dass alles klappte.

Etwas ungewöhnlich für eine klassiche Hochzeitstorte waren die Vorstellungen der Braut, aber es sollte ja auch keine klassische Torte werden.

Insofern eine Herausforderung für mich und das erste Mal Figuren formen aus Blütenpaste…puhhhh.

Am Ende war alles gut, wie Muddie schon immer sagte und sie sollte recht behalten.

Es war die erste Torte, bei der ich mich schon vor Beginn etwas drückte, so näher der Termin kam. Ich wollte alles genau so perfekt umsetzen, wie die Braut ihren Tag geplant hatte. Schöner Anspruch, aber der kann einen auch lähmen – mich zumindest.

Eine Klaviatur, Noten, Feuerwehr, eine Leiter, ein Leuchtturm und das Brautpaar…all das sollte mit rauf. Also formte ich Männekieken, Muscheln, einen Leuchtturm, eine Leiter und Feuer…der Rest wurde per Hand auf die Torte gemalt – läuft!

In den drei Etagen steckten Nougat-Marzipan, Raffaelo und weiße crispy Schokoladencreme…alles sehr lecker. Als die Raffaelo Etage angeschnitten wurde, standen die Gäste sogar Schlange.

Zum ersten Mal sah ich auch, dass eine Hochzeitstorte wirklich fast aufgegessen wurde. Allen hat es geschmeckt und das Brautpaar war sehr zufrieden – so muss das sein.

Ich war eigentlich auch ganz zufrieden, bis auf den unteren Abschluss der obersten Etage – dieses Gefranse des Fondants beim Draufsetzen auf die zweite Etage…furchtbar 😦

Dennoch zeige ich sie euch, da es ja auch meine letzte Torte sein soll:

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Damit schließe ich vorerst die Tür zu meiner Backstube und bedanke mich für eure rege Mitlese und das Vertrauen in meine „Künste“ 😀

Just relax – stay tuned.

 

 

 

 

 

Der März

Gelesen: im SAP Handbuch

Geschrieben: Beurteilungen

Gehört: “Fast Car” Jonas Blue feat. Dakota

Gesehen: wie Hot-Stone und Kräuterstempelmassage funktioniert

Getrunken: nen ganz gesunden Tee…keine Ahnung, wie der hieß

Gegessen: Marzipantorte mit Feige – woanders

Gekocht/ Gebacken/ Getestet: fürs dritte Café petit Event

Gefreut: über wachsenden Nachwuchs der anderen 🙂

Gekauft: einen Fräser

Geärgert: über die wenige Zeit

Geknipst: Mama & Papa

Gebastelt: Ostereier…mit dem kleinen Silversurfer

Gefeiert: Ostern & Geburtstag von der Besten

Gefühlt: Enttäuschung

Gedacht: an M.

Geträumt: vom Soooooommmaaaaaa! (wie Olaf so schön singt)

Gefunden: das Urlaubsziel für den Sommer 2016…yeahhh!

Baggertorte

…oder wenn das Kind Geburtstag hat…

Wie jedes Jahr wurde mir siedend heiß, genau einen Tag vorher, denn ich wollte doch noch ein kleines Geburtstagstörtchen für den kleinen Silversurfer backen…oh Schreck! Und wieder stand niemand vor der Tür und hatte eins dabei…grübel.

Also stand ich abends in der Küche und schaffte es dann auch endlich mal, mich überhaupt zu entscheiden, was ich mache.

Ein kleines Schokoladentörtchen kam heraus mit einem Bagger obenauf. Hatte ich mal irgendwo gesehen im Netz und den kleinen Bagger eh schon zu Hause – los gings. Während ich da also in der Küche werkelte, stand ab und zu der kleine Silversurfer vor mir und beobachtete mich beim Schokolade erhitzen. Beim dritten Besuch in der Küche rief er dann ganz begeistert: „Mhhh, Schokolade Mama. Ich mag Schokolade.“ Kennt ihr das, wenn euch dann kurz das Herz aufgeht und man total gerührt ist? Klar!

Wie schön das war, als unser kleiner Mann am Geburtstag dann die Augen aufriss und rief: „Oh Mama, ein Bagger!“ Unbezahlbar. Das er dann nicht mal gekostet hat, konnte ich verkraften. Dafür griff die Familie umso beherzter zu.

Unter der ganzen Schokolade steckt ein ganz normaler Schokobiskuitteig, gefüllt mit dem unwiderstehlichen Frosting der Death-by-chocolate-Cupcakes…schoookooolaaaadig!!!!

Und da ist das gute Schokostück:

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Vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr, inmitten des ganz normalen Alltagswahnsinns, endlich mal ein maritimes Törtchen zu zaubern (das nehme ich mir vor, seit das Kind geboren wurde!). Zumindest nehme ich es mir ganz fest vor…auch wie jedes Jahr 🙂

Ich verrate es ihm später einfach nicht, hihi!

In diesem Sinne, bleibt schokladig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntagsschokoladig

Der Wind saust im Garten herum und ein Blick aus dem Fenster verrät uns, dass es ein gemütlicher Auf-der-Couch-Sonntag bleibt! Gar nicht schlimm.

Die ganze Woche über haben wir derzeit genug Action, obwohl es nur der alltägliche ganz normale Wahnsinn ist in einer Familie – nur kein Mitleid.

Also nehmen wir das Gegebene und machen das Beste daraus. Der Tee ist aufgegossen, die Kuscheldecken nach Größen verteilt, ein Familienfilm läuft…halt! Da fehlt etwas…ja, so eine kleine Näschigkeit. Aber nix Schnödes, nix Fruchtiges, kein Kuchen…Schokolade!

Wäre ja auch zu einfach, eine Tafel Schokolade auf den Tisch zu legen…dachte ich mir so und kramte in meinen Rezepten. Um ehrlich zu sein, in den Plätzchenrezepten. Und ich was ich da so fand, ist gar nicht unbedingt sooooo Weihnachten. Einiges kann ich guten Gewissens einfach so mal zum sonntäglichen Couchlümmeln kredenzen – auch ohne Weihnachten. Jawoll!

So zum Beispiel diese wunderbar schokoladigen Nutellakekse:

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Man nennt sie auch in Backkreisen: Nutellottis. Klingt doch gleich viel mehr nach Dolce Vita, oder?

Die Zutaten sind recht schnell zusammengesammelt: Nutella, Nutella, Nutella…:-)

Für den Teig braucht man:

  • 180g Nutella
  • 150g Mehl
  • 1 Ei

Für die Füllung bzw. das Topping:

  • 120g Nutella
  • und alles, was euch so passt: gehackte Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pistazien….

Das Nutella und das Ei mit dem Schneebesen aufschlagen und das gesiebte Mehl dazu. Den homogenen Teig für 20 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Dann mit den Händen kleine Kugeln formen (15g ist ideal) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech drapieren. Mit dem Finger eine Mulde eindrücken und das Topping aufspritzen. Zum Schluss noch die Mandeln oder Pistazien oder oder oder darüberstreuen und ab in den Ofen.Bei 170 Grad ca. 10 Minuten backen.

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Ich habe noch versucht, die Nutellottis schön auf der Mitte des Tisches anzurichten…pffff…der Silversurfer war schneller und hat sage und schreibe fast 10 dieser Nutellakekse weggeputzt…unfassbar.

Wir lassen den Nachmittag weiterhin gemütlich zusammen auf der Couch ausklingen und genießen noch ein wenig den Schokoladenduft, der aus der Küche herüber strömt.

Habt einen stürmisch schönen Sonntag und schaut einmal mehr auf euer Nutellaglas: ‚Was damit so alles geht…?!‘ Es lohnt sich.

Kategorie Superfood: Vegane Cookies

Liest sich schon mal megagesund, oder? Und so BIO…isses auch!

Großartiges, blitzschnelles 2-Zutaten-Rezept…unglaublich easy peasy…spürt ihr auch diese Begeisterung?

Ich weihe euch ein in dieses kleine gesunde sattmachende Geheimnis, versprochen:

Ihr braucht lediglich 2 reife Bananen und 120g kernige Haferflocken (glutenfrei). Das wars, ehrlich! Naaaa guuutttt…um sie zu pimpen, braucht es schon noch etwas Chia Samen, Honig, Mandeln, Nüsse, Cranberries – egal und alles und was euer Herz ebenso begehrt.

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Die reifen Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zerquetschen und die Haferflocken dazu, verrühren, fertig. Ja ihr lest richtig, fertig!

Ich habe noch 1 EL Chia Samen und 1 EL Honig dazugegeben. Cranberries dann auf dem zweiten Blech.

Jetzt kleine Kugeln formen und platt drücken mit der Rückseite eines Löffels.

Für 15-20 Minuten bei 180 Grad in den vorgeheizten Ofen – schon wieder fertig!

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Und jetzt kommts…sogar der kleine Silversurfer griff nach den Cookies. Bekanntlich greifen Kinder ja oft erstmal beherzt zu, um dann mit Zitronengesicht alles wieder auszuspucken…aber NEIN! diese Cookies hier fand er super…ich dachte, ich schau nicht richtig 🙂 Umso besser, dass sie ihm sooooo gut schmeckten (er verputzte ganze 5 Stück). Mutti ist wieder einmal mehr Supermom, denn das war Superfood!

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Auch mit Cranberries sehr lecker. Leider, leider wird Hr. Silversurfer kein Glück mehr haben und Superkräfte erlangen, denn alle Cookies sind wie von Zauberhand weg…huch!

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Wir streicheln uns jetzt die vollen Bäuche und träumen von weiteren Exkursen in die Kategorie: Superfood 2016.

 

Corinnas erste eigene Fondanttorte…und was eine 18jährige damit zu tun hat…

Heute schreibe ich mal im Auftrag von meiner Backschwester Corinna…Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihrer nun 18jährigen Tochter eine ganz besondere Torte zum Geburtstag zu schenken.

Corinna lässt sich ja nicht lumpen…da wurde Wochen vorher schon geplant, gekauft, gegoogelt und beraten. Letzten Samstag habe ich mit meiner Anwesenheit dann unterstützt und ein wenig geholfen beim Deko basteln für die Torte.

Zwischendurch sah es so aus in der Küche:

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Man beachte den immensen, aber erklärbaren, Verbrauch von Gummihandschuhen. Was haben wir gefärbt…wie die Weltmeister: rosa, gelb, grün, blau, orange, ivory und stone (wie Mr. Blickfang uns erklärte, eine absolute Hitfarbe von MAC…ja ER erklärte uns das!)

Also fertigten wir eine Schminkpalette, Make up Pinsel, Lippenstifte, Kajal, Puder…Zusammen hat das, wie immer Riesenspaß gemacht und ich muss erneut anmerken, dass sich Corinna zwar zurückhaltend wenig zutraut, aber es dann immer großartig meistert, ja auf Anhieb gezaubert bekommt – Respekt!

Nach fast 5h mit viel Farbe, Gequassel, jeder Menge Eiern und einer Dose Thunfisch war es geschafft…die Deko für J.-A. war fertig….tadaaaaaa:

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Wir waren verdammt stolz darauf!

Ich verließ die heilige Zauberbackstube und musste Corinna ihrem Schicksal ganz allein überlassen. Die Deko war completed, aber die Torte backen, das musste sie noch machen. Und auch hier blieb es natürlich nicht bei einem schnöden Schokoteig oder Vanillebiskuit…neeeeeiiinnnnn…eine Ombretorte sollte her.

Ich schwöre, ich fieberte seit Dienstag mit Corinna mit, ob ihr alles auch gleich sofort gelingt, da ich aus eigener Erfahrung kenne, wie niederschmetternd es sein kann, wenn etwas im Kopf funktioniert und dann aber so gar nicht klappt.

Corinna schloß sich in ihre Küche ein und färbte Teig, backte Böden und steckte eine Pleite dabei ein. Auch hier sei angemerkt: Am besten vertraut man seinen Rezepten.

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Nach erneutem Versuch ging es dann aber voran und Corinna hatte vier perfekt gefärbte und gebackene Tortenböden…standing ovations!!!

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Auch das Zusammensetzen und Bestreichen der Böden klappte. Gefüllt wurde mit der weißen Schokicreme, die so schön knuspert auf der Zunge.

Und dann war sie fertig…gestern spät abends erreichte mich die erlösende Nachricht plus Foto. Ich hab mich so sehr gefreut…Corinna natürlich auch.

Heute morgen flippte ihre Tochter schier aus, als sie IHRE Torte sah und alle waren zufrieden. Nachvollziehbar 🙂

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Und da ist das Meisterstück von Corinna…Applaus bitte!!! Eingefangen wie immer grandios von Mr. Blickfang!

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Du kannst wirklich stolz sein auf diese tolle Fondanttorte, Corinna!

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Der Anschnitt ist für mich immer das dritte Highlight, nach dem ersten: Wenn die Torte super aussieht. dem zweiten: Die Beschenkten flippen aus vor Freude…denn erst dann sieht man, ob die Farben und die Creme überhaupt „aussehen“…jedenfalls geht es mir immer so.

Mir bleibt nur zu sagen: Alles perfekt geworden – in meinen Augen!

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Großartige Farben und alles so girly *applause

Da Corinna ja nun keine Angst mehr vor Fondanttorten hat, wird das ganz sicher ein fondantreiches Jahr :)…ich bin dabei!

An den Fondant, los traut euch – gar nicht so schlimm.

Wunderbar… ein Weihnachtstörtchen mit gebrannten Mandeln

Was für ein Fest…nicht nur ein frohes, sondern auch ein Schönwetterfest war das…so ganz untypisch für die Jahreszeit und somit dauerte das in Weihnachtsstimmung kommen auch etwas bei mir. Winterwetter gehört doch irgendwie dazu, weniger Sonnenbrille und mehr Glühwein mit Mütze. Nun ja, davon gab es weniger dieses Jahr, aber der Heilig Abend in Familie litt darunter ganz und gar nicht.

Jedes Jahr freue ich mich auf mein Elternhaus, weil meine Mama ein Händchen hat fürs Dekorieren und Schmücken…nie zu viel und doch stimmungsvoll…manchmal glaube ich, sie hat heimliche Helfer, so kleine Weihnachtselfen vielleicht? oder ist sie gar selbst einer? Nächstes Jahr suche ich nach verdächtigen Spuren im Haus…mal sehen.

Alles passt zusammen bis ins kleinste Detail. Die Lichter stehen am richtigen Platz, der Baum ist behangen mit lauter kleinen handgemachten Figürchen, der Tisch ist weihnachtlich gedeckt, ja sogar die Geschenkverpackungen sind mit so viel Liebe ausgewählt, dass man sie gar nicht öffnen möchte. Ich liebe Weihnachten im Haus meiner Eltern!

 

Für den Kaffeetisch durfte ich mich austoben und überraschte mit einem so geschmacklich wunderbaren Orangentörtchen – alle schwärmten, inklusive mir – dass wir es tatsächlich fast komplett aufgegessen haben, ohne Rücksicht auf die Etikette 🙂

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An diesem Törtchen stimmte einfach alles…Form, Geschmack, Aussehen. Orangen, Zimt, Kardamom und Mandeln in einem großartigen Reigen und sooo weihnachtlich.

Das Rezept habe ich hier gefunden und bedanke mich bei Fräulein Klein für diese Geschmacksexplosion!

An Zutaten braucht ihr:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL gemahlener Kardamom
  • Zesten von 1 Bio-Orange
  • frisch gepresster Orangensaft (von einer Orange)
  • 30 ml Milch

Für den Guss:

  • 100 g Puderzucker
  • 3 EL frisch gepresster Orangensaft

 

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Und so gehts Richtung Weihnachtstörtchen:

Butter mit Zucker und Vanillemark cremig rühren. Eier zufügen und weiter rühren. Mehl mit Mandeln und Backpulver, sowie Zimt und Kardamom mischen und unter den Teig rühren.

Restliche Zutaten zugeben und gut vermengen.In eine gefettete und mit Mehl aus gepuderte  Kuchenform geben und glatt streichen.

Im Backofen bei Unter-/Oberhitze 180 Grad für ca. 50 – 55 min. backen. Nach dem Abkühlen den Guss aus den oben stehenden Zutaten glatt rühren und über dem Kuchen verteilen.

 

Die gebrannten Mandeln sind das Topping und passen hervorragend!

Die macht man so…und es duftet wie auf dem Weihnachtsmarkt:

  • 200 g Mandeln (ungeschält)
  • 100 g weißer Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 ml Wasser
  •  ½ TL gemahlener Zimt

 

Mandeln mit Zucker, Vanillezucker und Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Hitze ein wenig reduzieren und alles soweit einkochen lassen, bis das Wasser verkocht ist. Dabei immer wieder umrühren. Zimt hinzufügen und noch mal umrühren.

Ein Backpapier auf ein Backblech legen und ganz leicht einölen.

Mandeln darauf verteilen und mit einer Gabel wenden, so dass die Mandeln nicht mehr aneinander kleben. Fertig!

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Wir haben einen wunderschönen Heilig Abend gestern und stürzen uns heute in die nächste Familienrunde…ganz ohne Backen und Kochen…wir lassen uns das traditionelle Weihnachtsessen servieren.

Frohe Weihnachten wünsche ich und besinnt euch ein mal mehr dessen, dass es auch ohne Weihnachten schön ist, gesellig an einem großen Tisch zu essen und seine Lieben um sich zu haben!

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Kokos & Birne – ein ideales süßes Paar

So musste ich vor einigen Tagen feststellen, dass sich in der kalten Jahreszeit nicht nur bewährt Tee oder weihnachtliche Gewürze im Haus zu haben, nein, auch Kokosflocken sollten ab sofort dazu gehören…auch im Winter!

Als ich also vor einigen Tagen überraschend feststellen musste, dass der kleine Silversurfer ganz verrückt nach Raffaelo is(s)t…wollte ich also auch mal einen Kuchen mit Kokos zaubern.

Begleitende Anekdote aus dem Repertoire einer Mutter: „ach kannste unterm Weihnachtsbaum nett drapieren in der Verpackung, isst er sowieso nicht“. Um dann mit großen Augen zu sehen, wie er mit Hundeblick das Raffaelo in der Hand hält und dich bittet, es ihm zu öffnen…Auch bis dahin schmunzelte ich noch siegessicher in mich hinein und dachte: Ja genau, weil es so schön knistert…um eines Besseren belehrt zu werden, als er sich das weiße Kokoskügelchen (komplett!) in den Mund schob und strahlte…begleitet vom Stoßgebet: bitte kaue es auch…nicht in einem Stück herunter schlucken…bitte…Ja! Ich wartete auf das Gesicht, was Kinder machen, wenn ihnen etwas nicht schmeckt, aber weit gefehlt, nein, er strahlte immer noch und wollte ein Zweites!

Ich hab mir dann eingestanden, dass er das wohl genauso gerne isst, wie Mama und Papa, ok dann wird eben zukünftig geteilt…äh, mehr gekauft 🙂

Und auf Pinterest wurde ich fündig…Birne drin, Kokos drin – perfekt, kann losgehen.

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Ein sehr saftiger leckerer Kastenkuchen mit Kokosflocken im Teig und versunkenen Birnen…traumhaft!

Das Rezept ist ganz einfach und auch schnell gemacht. Ich habe eine Kastenform genommen. Folgende Zutaten braucht man:

  • 100 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 EL Vanillezucker
  • 130 g Mehl (Weizenvollmehl)
  • 70 g Kokosflocken
  • 1 gehäuften TL Backpulver
  • ca. 2 EL Milch
  • 3 schöne reife Birnen
  • Puderzucker

Und so gehts:

Zuerst den Backofen auf 190 °C Heißluft vorheizen.
Nun die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Eier einzeln dazu und das Ganze zu einer schönen Schaummasse weiterrühren. Inzwischen die Birnen waschen, schälen, halbieren und das Kerngehäuse rausschneiden. Dann Richtung Stielansatz fächerförmig einschneiden.
Mehl, Kokosflocken und Backpulver vermischen und zur Schaummasse geben und gut unterrühren.
Teig in die mit Backpapier ausgelegte oder ausgebutterte Backform geben und die Birnen darauflegen. Kuchen ca. 40 Minuten backen.
Ein Gedicht auf dem Kaffeetisch, versprochen! Und mit Sicherheit nicht das letzte Mal gebacken.

 

 

 

 

Plätzchenstart! Right now!

He he…so „kurz“ vor Weihnachten mache ich mal etwas gaaaanz total Abgedrehtes, paß auf…Plätzchen!

Ja richtig gelesen. Man kann nicht früh genug damit anfangen und warum gibt es eigentlich nicht auch Plätzchen im Sommer? Ganz einfach, bei 36 Grad ist ne kühle Limo feiner, ehrlich.

Aber ich wollte jetzt Plätzchen! Und die feine Gesellschaft würde dies fantastische Backwerk nicht gerade als schnöde Plätzchen bezeichnen…wohl eher als Kaffeekeks oder kleine Süßigkeit…mir egal, es sind Plätzchen – machen wir uns nix vor.

Das Rezept für diese Mandel-Pistazien-Plätzchen mit Pflaumenmus habe ich ebenfalls bei der bezaubernden Jeannie gefunden – hier. Somit werden diese Kekse wohl auch unterm Weihnachtsbaum die Lieben begeistern. Auf jeden Fall stehen sie auf der „Muss-ich-alles-unbedingt-mal-zu-Weihnachten-machen“ Liste.

Wozu sie passen, überlasse ich euch – jedem das seine…aber mir das Meiste und dann wäre es Milch oder ein schöner Latte Macchiato (so einer mit badeschaumähnlich aufgeschäumter Milch und irgendeinem klebrig süßem Sirup mit Strohhalm und das alles in einem Café…)

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So sollte es aussehen, bevor es in den Ofen geht.

Und so kommen sie heraus:

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Übrigens passen Pistazien, Mandeln und Pflaumenmus so verdammt gut zusammen wie Zimt und Winter! Statt der Pistazien dürfen es auch gern Mandeln sein, wie mans mag.

Probiert sie unbedingt aus und ich verspreche euch, keiner will mehr Lebkuchen oder Heidesandplätzchen auf dem Weihnachtsteller haben…oder eben bei 36 Grad im Sommer…:)

Wenn der Hr. Silversurfer nicht bald nach Hause kommt, kann ich nicht dafür garantieren, dass alle wie durch Zauberhand verschwunden sind. Oder wir sagen ihm einfach nix von meiner Plätzchenaktion…hat nie stattgefunden.

Ich wünsche euch einen tollen November – meiner wird mit dem Kind an der Ostsee sein – bis bald!